Zwischen dem 23. und 25. November 2007 fand das Gründungssymposium und damit der Grundstein für das 1. World Culture Forum in Dresden statt. Es fanden sich rund 300 Vertreter unter dem Motto “Kultur ist mehr” aus Religion, Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Zu den Gründungsmitgliedern des 1. World Culture Forum zählten Kurt Biedenkopf und der Philosoph Johannes Heinrichs. Thematische Basis für das Gründungs-Symposium 2007 war der im Vorjahr abgehaltene Gründerdialog in der Gläsernen Manufaktur in Dresden. Über 30 Referenten, wie zum Beispiel Prof. Dr. Georg Milbradt und verschiedene andere Moderatoren setzten sich mit der Rolle der Kultur auseinander. Gemeinsam kam man zum Beschluss, dass der Kulturbegriff wieder weiter und vielschichtiger gefasst werden muss. Kultur nimmt eine wichtige vermittelnde Rolle zwischen den einzelnen Disziplinen ein, sorgt für einen wichtigen intrakulturellen Austausch und sich gegenseitig befruchtende Wechselwirkungen.

Linkes Foto: Prof. Dr. Georg Milbradt und rechtes Foto: Diskussionsrunde
©: World Culture Forum Dresden/David Brandt Klick: www.underdogprosperitysystem.de
Desweiteren wurde von den Teilnehmern beschlossen, dass das 2. World Culture Forum auf einer europäischen und globalen Ebene stattfinden soll. Man einigte sich auch darüber, dass das Motto “Kunst ist mehr” weitergeführt wird und Dresden vorläufig Veranstaltungsort bleibt.
Im Jahr 2006 fand der erste Gründerdialog zu einem möglichen World Culture Forum in Deutschland statt. Das Forum Tiberius lud im Oktober 2006 nach Dresden ein. Veranstaltungsort war die Gläserne Manufaktur von Volkswagen am Straßburger Platz. Mitglieder aus dem Forum Tiberius sowie namenhafte Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik waren der Einladung nach Dresden gefolgt. Insgesamt 37 Teilnehmer beteiligten sich in verschiedenen Workshops, unter anderem geleitet von Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, an der Themen- und Schwerpunktfindung für das 1. World Culture Forum. Diesem Gründerdialog folgten weitere Treffen in denen die inhaltlichen Strukturen und Satzungen für das World Culture Forum festgelegt wurden.

Mitbegründer des World Culture Forum: Prof. Dr. Kurt Biedenkopf sowie Armin Müller Stahl
©: World Culture Forum Dresden/David Brandt (our sponsor online insurance)
Gäste des Gründungsdialoges 2006 in Dresden waren unter anderem:
- Prof. Dr. Udo Zimmermann (Intendant des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau)
- Holk Freytag (ehemaliger Intendant des Staatsschauspiel Dresden)
- Dr. Matthias Rößler (Staatsminister a. D.)
- Dr. Hans J. Wendler (Generalkonsul a. D.)
- Dr. Ulf Dietrich Merbold (Physiker sowie ehemaliger Raumfahrer)
Näheres zur Entstehungsgeschichte des World Culture Forums in Dresden hier…

Linkes Foto: Eröffnungsrunde des World Culture Forum und Rechtes Foto: Aufnahme vom Publikum
©: World Culture Forum Dresden/David Brandt
Jordanien war der Schauplatz des zweiten World Culture Forums (Dead See, Jordan, 4 – 7 December 2005), nachdem man sich 2004 in Brasilien traf.
Thema in Jordanien war: ‘Investing in Culture for Social Justice and Development’
Das 2nd World Culture Forum stand unter der Schirmherrschaft von His Majesty King Abdullah II von Jordanien. Durch das Forum entstand ein beratender Prozess, um Kreativität zu stimulieren und um Kultur in der sozioökologischen Entwicklung gesellschaftsfähig zu machen. Es bietet zudem ein Aktionsprogramm für die Entwickung kultureller Unternehmen. Für staatliche, private und wirtschaftliche Vertreter dient das World Culture Forum als globale Plattform zum Austausch über kritische Themen aus den Bereichen Kultur und Entwicklung.
Mittlerweile gibt es verschiedene Veranstaltungsreihen, die sich “World Culture Forum” nennen. In Deutschland gibt es eine regelmäßige Veranstaltung alle zwei Jahre in Dresden.
Als begeisterter Teilnehmer des wcf Forums im Jahr 2007 entstand diese Webseite.
Hier werden Informationen rund um den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft veröffentlicht.
Ich bemühe mich Informationen zu den verschiedenen World Culture Foren,
zum Forum Tiberius und der World Culture Forum Alliance
hier in Kürze zu veröffentlichen.